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Wer 1991 Bilder aus Albanien gesehen hat, wird sie
so schnell nicht vergessen können: das ganze Land verwahrlost, die Straßen Buckelpisten,
die Kinder nur Haut und Knochen und hungrige Augen, die hygienischen Bedingungen in
Spitälern einfach unbeschreiblich. Das Schlimmste, das einem Albaner derzeit passieren
kann, ist krank zu werden. Medikamente gibt es keine, und bei der Ausrüstung der
Spitäler ist schon die kleinste Operation ein lebensgefährlicher Eingriff.
Als ich auf einer Reise im selben Jahr mit diesem Elend persönlich konfrontiert wurde,
wußte ich: Da will ich helfen. |